Neuigkeiten/Presse

15.09.2017, 15:17 Uhr

CDU Fraktion über Kritik zur Förderung der Senioren-Begegnungsstätten irritiert

„Wenn man mit jedem Träger einer Seniorenbegegnungsstätte ein Zielvereinbarung vereinbart und dann anlässlich der ersten Abrechnung von einem Schock spricht, weiß ich ernsthaft nicht, wer denn auf Seiten der Träger diese Vereinbarung getroffen hat?“ so der sozialpolitische Sprecher der CDU Kreistagsfraktion, Torsten Cleve, zur Kritik von Langenfelder Einrichtungen.

Bekanntlich haben sich die Geschäftsführer Norbert Molitor für die CBT-Häuser, Klaus Kaselofsky für die Awo und Schützenchef Wolfgang Schütz aufgrund einer Vorlage der Stadt Langenfeld für den Sozialausschuss bestürzt über die dort aufgezählten Einnahmeverluste geäußert.

Die CDU Kreistagsfraktion nimmt jedoch die Sorge der betroffenen Träger ernst und wird sich in die Diskussion in den geplanten Workshops aktiv einbringen“.

Als erste Maßnahme hat sie deshalb sichergestellt, dass die vorgesehene Beschlussfassung über die neuen Richtlinien erst einmal zurückgestellt wird und am 18. September nur eine erste Lesung stattfindet. Danach soll in den weiteren Workshops zielorientiert die Arbeit in den Seniorenbegegnungsstäten der Zukunft diskutiert werden, denn durch die steigende Zahl alter Menschen besteht nach Ansicht der Kreis-Union die Verpflichtung auch für künftige Generationen attraktive Treffpunkte vorzuhalten.

„Allerdings muss die räumliche Zuordnung der einzelnen Stätten neu überdacht und das Thema „Quartier“ ohne Tabus angegangen werden. Drei Einrichtungen im Umkreis von zwei Kilometern und dann im ganzen Ort nichts mehr, kann nicht optimal sein“, erläutert Cleve. Beim geforderten Abbau von Bürokratie ist die Kreistagsfraktion voll an der Seite der Träger, allerdings ist ein Verwendungsnachweis beim Bezug öffentlicher Gelder zwingend. Und natürlich muss eine Planungssicherheit über einen längeren Zeitraum – bis zu 5 Jahren – ein Ziel sein.

Eine stärkere Wirkungsorientierung als auch interkulturelle Öffnung gehört aus Sicht der Union jedoch zum Standard und sollte nicht infrage gestellt werden.

CDU-Chef Klaus-Dieter Völker:“ Wir wollen Seniorenbegegnungsstätten für alle Schichten als Anziehungspunkte in ihrem jeweiligen Umfeld, die den Geist frisch und den Körper fit halten. Dazu bedarf es keines „Einheitsprogrammes“ sondern die Vielfalt und der örtliche Bezug sind wichtig, denn eine solche Stätte der Begegnung ist weder ein heilpädagogisches Zentrum, eine Volkshochschule, eine ambulante Reha, oder gar ein Volkstheater, aber vielleicht von jedem etwas.“

 

 

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