WK 104 - Michaela Noll

Michaela Noll erneut Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 104


Die CDU-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 104, der die Städte Erkrath, Haan, Hilden, Langenfeld, Mettmann und Monheim umfasst, heißt Michaela Noll. Auf der Aufstellungsveranstaltung entfielen 192 von 201 der Stimmen auf Noll, 96 Prozent der Mitglieder sprachen der Kandidatin damit ihr Vertrauen aus. Die Haanerin kandidiert bereits zum fünften Mal für den Deutschen Bundestag.

Die 1959 in Düsseldorf geborene Michaela Noll zog 2002 erstmals über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag ein. Ab 2005 gewann sie ihren Wahlkreis Mettmann I dann stets direkt und verteidigte ihn 2013 auch gegenüber dem damaligen Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten, Peer Steinbrück. 2013 erlangte sie 49,5 Prozent der Erststimmen.

Bis 2013 war Michaela Noll ordentliches Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, seitdem ist sie ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss. Dem Familienausschuss bleibt sie aber als stellvertretendes Mitglied treu. Ebenfalls stellvertretend ist sie im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz an.
 

2009 wurde sie Justiziarin und 2010 schließlich Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In dieser Funktion ist sie für den reibungslosen Ablauf des Parlamentsgeschehens mitverantwortlich und gehört dem Ältestenrat des Deutschen Bundestages an

Die Politikerin ist seit 1995 Mitglied der CDU, seit 2010 ist sie stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Mettmann. Von 2010 bis 2012 war sie zudem stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen.

Jenseits des Politischen zeichnet sich Michaela Noll durch ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement aus. In Erkrath ist sie seit 2005 Schirmherrin des Franziskus-Hospiz Hochdahl und des Projektes „Zündstoff/zweite Chance“, das sich um schulmüde Jugendliche kümmert. In Haan unterstützt sie als Schirmherrin den Förderkreis KIPKEL e.V. ein, einem Präventionsprojekt für Kinder psychisch kranker Eltern. Seit 2007 ist Michaela Noll Präsidentin vom Förderkreis ZNS Langenfeld e.V., der in den vergangenen 26 Jahren knapp 700.000 Euro an Spenden sammeln konnte, um Menschen mit Schädigungen am zentralen Nervensystem auf ihrem Weg zurück in ein möglichst selbstständiges Leben zu helfen. Für ihr Engagement hat Noll Ende des Jahres das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Als die beiden großen Herausforderungen der nächsten Jahre sieht Michaela Noll die Integration und die innere Sicherheit. „Ich möchte mich mit aller Kraft für den Zusammenhalt der Gesellschaft in Deutschland einsetzen. Ich möchte, dass auch künftigen Generationen in Sicherheit, Freiheit und Gleichheit aufwachsen können, dass unsere Werte, unsere Lebensweise und auch unser Wohlstand erhalten bleibt“, fasst Michaela Noll die Gründe für ihre erneute Kandidatur zusammen.

„Deutschland geht es gut, vor allem wirtschaftlich. Aber angesichts der Flüchtlingskrise haben wir den Menschen in den letzten Monaten viel abverlangt und schwierige Entscheidungen treffen müssen. Die Sorgen und die Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger müssen wir ernst nehmen und ihr Vertrauen zurückgewinnen. Vor allem müssen wir uns weiter anstrengen, damit Integration gelingen kann. Dabei muss uns bewusst sein, dass nicht alle die hiesige Werteordnung achten und sie respektieren. Diesen Menschen müssen wir von Anfang an Grenzen aufzeigen und ganz klar sagen, welches Verhalten wir auf keinen Fall akzeptieren. Sie müssen sich an unser Grundgesetz und unsere Gesetze halten und unsere Werte respektieren. Und zwar ohne Diskussion. Diese Haltung habe sie auch in meinem Antrag für den Bundesparteitag und den Landesparteitag NRW zum Ausdruck gebracht.“

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