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30.03.2012

Basisdemokratisch entschieden: CDU will Giebels und Clauser

KREIS METTMANN Hans-Dieter Clauser und Harald Giebels kandidieren bei der Landtagswahl wieder als Abgeordnete für die CDU im Kreis Mettmann. Knapp 200 CDU-Mitglieder nominierten die beiden Politiker bei der Versammlung in der Hildener Stadthalle mit großer Mehrheit wieder.

(v.l.n.r) Hans-Dieter Clauser, Dr. Jan Heinisch, Harald Giebels
Für Clauser stimmten knapp 100 Prozent der wahlberechtigten Anwesenden, für Giebels 78 Prozent. Während Hans-Dieter Clauser als einziger für seinen Wahlkreis in Langenfeld, Monheim und Teilen  von Hilden antrat, setzte sich  Harald Giebels bei der Abstimmung gegen die stellvertretende Haaner CDU-Schatzmeisterin Vera Schnittker durch, die sich neben dem Rechtsanwalt ebenfalls um die Kandidatur beworben hatte. Giebels tritt wieder für die Städte Erkrath, Haan, Teile Hildens und Mettmanns an.

„Weil wir bei der CDU besonders basisdemokratisch sind, kann jedes Mitglied selbst über seinen Kandidaten abstimmen“, erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Jan Heinisch zu Beginn der Versammlung. Trotz der knappen Zeit bis zur Wahl wollte die Kreis-CDU auf diese Tradition nicht verzichten. Während Vera Schnittker vor allem für Haushaltskonsolidierung und Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund warb, punktete Harald Giebels bei den Parteimitgliedern besonders mit Verkehrsthemen und der stark umstrittenen CO-Pipeline. Insbesondere rügte er das Verhalten des grünen Umweltministers Remmel: „Zu früheren Oppositionszeiten hat er das Projekt als Desaster sondergleichen bezeichnet“, zitierte Giebels den Minister. „Nach dem Regierungswechsel ist er in der Sache seit zwei Jahren vollständig abgetaucht. Das ist schäbig, dafür sollte ihn der Wähler abstrafen.“ 

Hans-Dieter Clausers Kritik galt besonders der Schuldenpolitik der rot-grünen Landesregierung. „Der Haushalt war nicht nur verfassungswidrig, sondern auch unehrlich“, meinte der Abgeordnete. „Die Steuereinnahmen waren viel zu hoch angesetzt. So etwas konnten weder FDP noch CDU zustimmen.“ Sein Ziel ist ein Haushalt mit Nettoneuverschuldung „Null“. „Dass so etwas funktioniert, sieht man an der Stadt Langenfeld“, erläuterte Clauser. „Hieran sollte sich das Land ein Beispiel nehmen.“ 

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