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06.06.2019, 16:29 Uhr

Dem Klimanotstand müssen Taten folgen

Aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion macht der Ausruf des Klimanotstandes im Kreis Mettmann nur dann Sinn, wenn dem auch kurzfristig konkrete Taten folgen werden. „Wir haben mit dem Klimaschutzkonzept bereits viele gute Ideen entwickelt, die wir nun zügig umsetzen müssen“, fordert der Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Völker.

Quelle: pixaby

Dabei sei man allerdings darauf angewiesen, dass nun endlich ein Klimaschutzmanagement in der Kreisverwaltung etabliert wird. „Es ist wichtig, dass der Klimaschutzmanager schnell eingestellt wird und innerhalb der Verwaltung auch so integriert wird, dass auch ein Einfluss in die „oberen Etagen“  möglich ist“, so der Vorsitzende. Grundsätzlich begrüßt die Union, dass die Beschlüsse des Kreistages auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes gefasst werden. Wer zukunftsfähig denkt, muss ökologische, ökonomische und soziale Ziele gleichgewichtig verfolgen. „Und da fangen wir im Kreis ja keineswegs bei null an. Im Gegenteil! Wir sind schon ganz gut aufgestellt und vorbereitet, ist Völker überzeugt. Viele – manchmal auch kleine - Dinge, seien beim Kreis schon heute selbstverständlich. „Wenn Sie heute in unsere Kantine gehen, bekommen Sie den Salat zum Mitnehmen in einer Pappschachtel und nach dem Mittagstisch können sie die übrig gebliebenen Speisen zum halben Preis erwerben. Also wir tun schon viel Gutes, wir müssen nur mehr darüber sprechen“, so der Fraktionschef und fasst sich dabei natürlich auch an die eigene Nase. Mit Blick auf die Energiebilanz der kreiseigenen Gebäude finde man ein sehr heterogenes Bild vor. „Während unsere alten Gebäude zwangsläufig bautechnisch energetisch verbesserungswürdig sind, können wir bei unseren Neubauten eine glänzende Bilanz vorweisen“.