CDU Kreisverband Mettmann
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Beitritt zur GeKo Rhein-Wupper – erfolgreiche Zusammenarbeit im Nordkreis weiter stärken

Die CDU-Kreistagsfraktion Mettmann freut sich über den Beitritt des Kreises Mettmann zur Gemeinsamen Koordinierungsstelle Rhein-Wupper (GeKo) aus.

Über den Beitritt hatte der Kreistag in seiner letzten Sitzung entscheiden. Ziel ist es, die behördenübergreifende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von organisiertem Sozialleistungsmissbrauch und kriminellen Strukturen weiter auszubauen.
„Wer Sozialleistungen gezielt missbraucht, schadet nicht nur den öffentlichen Haushalten, sondern auch den Menschen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Deshalb ist es richtig, dass wir unsere Kräfte bündeln und über kommunale Grenzen hinweg noch enger zusammenarbeiten“, erklärt die CDU-Kreistagsfraktion.
Dass eine solche Zusammenarbeit funktioniert, zeigen bereits die Städte Velbert und Heiligenhaus im Nordkreis. Gemeinsam mit dem Kreis Mettmann und der Kreispolizeibehörde haben sie im Frühjahr 2026 eine verstärkte behördenübergreifende Zusammenarbeit auf den Weg gebracht. Gemeinsame Kontrollen, der Austausch von Informationen und ein abgestimmtes Vorgehen verschiedener Behörden stehen dabei im Mittelpunkt.
„Mit Velbert und Heiligenhaus haben wir im Nordkreis bereits zwei Städte, die gemeinsam mit dem Kreis und der Polizei zeigen, wie entschlossenes und abgestimmtes Handeln in der Praxis aussehen kann. Auf diesen Erfahrungen können wir aufbauen. Der Beitritt zur GeKo ist deshalb eine sinnvolle Weiterentwicklung der bereits bestehenden Zusammenarbeit“, so der Fraktionsvorsitzende Waldemar Madeia.
Die GeKo Rhein-Wupper ermöglicht es, Erkenntnisse verschiedener Behörden zusammenzuführen, gemeinsame Maßnahmen besser zu koordinieren und insbesondere organisierte Missbrauchsstrukturen frühzeitig zu erkennen. Dabei geht es nicht allein um die Verhinderung unrechtmäßiger Leistungsbezüge, sondern auch um die Bekämpfung ausbeuterischer Wohnverhältnisse und weiterer rechtswidriger Strukturen.
Für die CDU-Kreistagsfraktion steht fest, dass die Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch nicht an Stadt- oder Kreisgrenzen enden darf. Gleichzeitig gilt es, diejenigen zu schützen, die tatsächlich auf staatliche Hilfe angewiesen sind und teilweise selbst Opfer organisierter Ausbeutung werden.
„Ein funktionierender Sozialstaat braucht klare Regeln, wirksame Kontrollen und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Beitritt zur GeKo wollen wir die bereits vorhandenen Kompetenzen im Kreis Mettmann stärken und die Zusammenarbeit in der Region weiter verbessern.“